Aktuelles

Die Demeter-Gärtnerei Obergrashof in Bayern erhält den Förderpreis Ökologischer Landbau 2012 für ihre innovative gesamtbetriebliche Konzeption. Der Betrieb baut auf 55 Hektar Gemüse an. Die Betriebsleiter legen dabei größten Wert auf Vielfalt, Nachhaltigkeit und geschlossene Kreisläufe. Das spiegelt sich nicht zuletzt darin wider, dass sie über 100 Sorten Feld- und Feingemüse anbauen. Um diese Vielfalt dauerhaft zu sichern, setzt die Gärtnerei seit Jahren auf eigene Saatgutvermehrung und eigene Züchtungsarbeit zum Beispiel von Blumenkohl und Kohlrabi. Um die Fruchtbarkeit des Bodens zu erhalten, hat der Obergrashof eine Rinder- und Schafherde mit über 100 Tieren aufgebaut. Durch eine sorgfältige Kompostierung des anfallenden Mistes konnte der Zukauf von Stickstoff auf zehn Kilogramm pro Hektar begrenzt werden. Um das gesammelte Wissen weiterzugeben, bildet der Betrieb jedes Jahr fünf bis sechs Lehrlinge aus. Außerdem bietet er regelmäßig Hofführungen und Seminare an.

Mi.15.2. 19.30 Uhr: "Wem gehört die Welt?" Diese Frage stellt Vandana Shiva , indische Wissenschaftlerin, Umweltaktivistin und Trägerin des alternativen Nobelpreises in ihrem Vortrag zum Auftakt der Veranstaltungs-reihe. Indien ist der zweitgrößte Produzent von Nahrungsmitteln der Welt. Doch der Anteil der ökologisch bewirtschafteten Flächen soll 2012 bei gerade einmal 1,5 % der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche liegen. Mensch und Natur nehmen in dieser Wachstumsökonomie großen Schaden. Deshalb kämpft Vandana Shiva in ihrer Heimat und auf internationaler Ebene seit Jahren für biologische Vielfalt und gegen Biopatente. "Wem gehört die Welt" fragt sie uns in ihrem Vortrag.
Der Nürnberger Oberbürgermeister, Dr. Ulrich Maly, wird zu Beginn der Veranstaltungsreihe ein Grußwort sprechen. Anschließend an den Vortrag gibt es die Möglichkeit mit Vandana Shiva, Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Hubert Weiger, Vorsitzender des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ins Gespräch zu kommen.
Do.16.2. 19.30 Uhr: "Behind the Label" Wer und was steckt hinter den uns bekannten Labels? Wer profitiert davon? Ist die Gentechnik wirklich der Schlüssel für die Entwicklung der Dritte-Welt-Länder, um Anschluss an Wohlstand zu bekommen? Mehr als 216.000 Farmer haben in den vergangenen 10 Jahren in Indien aus Verzweiflung Selbstmord begangen. Diese Situation hatte die italienische Filmemacherin Barbara Ceschi motiviert, auf Spurensuche zu gehen. Auch hier gibt es anschließend die Möglichkeit, mit Experten aus der Region zu diskutieren. Mit dabei unter anderem Elke Klemenz, Geschäftsführerin der ersten in Deutschland nach GOTS zertifizierten Textildruckerei und -stickerei "RK Textil" aus Fürth, sowie Bernd Hausmann, Gründer des Ökofashion-Stores "glore" aus Nürnberg.
Mi. 15.2. 19.30 Uhr: „Bio ist kommunal – eine neue Kraft formiert sich“ Anlässlich der BioFach, der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, führen deutsche Bio-Städte zusammen mit dem internationalen Verband „Città del Bio“ eine spannende Kommunal-Tagung durch. Titel: „Bio ist kommunal – eine neue Kraft formiert sich". Die Eröffnungsrede hält Helmut Brunner, bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Weitere Experten, wie Gianni Salvadori, Minister für Landwirtschaft und Forsten, Toskana, diskutieren über die staatliche Förderpolitik für Bio-Lebensmittel. Über die kommunalen Erfahrungen, z.B. in Großküchen, Schulen / Kitas oder bei Veranstaltungen, tauschen sich Bürgermeister bzw. Umweltreferenten der Städte Turin, Lyon, Wien, Lauf und München aus. Ergänzt wird das Podium durch eine Vertreterin aus Indien, das Partnerland der BioFach 2012 ist. Auf der Tagung wird zudem eine politische Erklärung vorgestellt, die von deutschen Bio-Städten erarbeitet wurde. Ziel ist es, ein deutsches Netzwerk von Bio-Städten zu gründen. Interessierte Städte, Gemeinden und Landkreise haben damit die Gelegenheit, engagierte Partner für die Themen Ökolandbau, regionale Wertschöpfung, gesunde Ernährung zu finden.
Biogas darf Ökolandbau nicht verdrängen Demeter-Verband warnt vor falschen politischen Prioritäten Die Besserstellung von Biogas gegenüber Ökolandbau ist ökologisch falsch Biogas wird stärker gefördert als der Ökolandbau. Diese politische Prioritätensetzung stellt der Demeter-Verband infrage, und warnt vor negativen Effekten auf die ökologische und soziale Nachhaltigkeit im ländlichen Raum. Energiepflanzenanbau verschärft die Flächenkonkurrenz für (Öko-) Bauern Die Förderung des Energiepflanzenanbaus verschärft die Flächenkonkurrenz und bewirkt eine Erhöhung der Pachtpreise in der Landwirtschaft. Dies gefährdet die Weiterentwicklung der bäuerlichen Landwirtschaft und des Ökolandbaus. Ernergiepflanzenanbau gefährdet die multifunktionale Landwirtschaft Bei steigenden Pachtpreisen verlieren deutsche Landwirte ihre Konkurrenzfähigkeit in Europa. Zudem verstärkt der ausgedehnte Energiepflanzenanbau für Biogasanlagen die Konzentrationsprozesse in der Landwirtschaft, auch infolge nichtlandwirtschaftlicher Investoren. Es ist zu befürchten, dass den ländlichen Regionen insgesamt Wertschöpfung und Arbeitsplätze verloren gehen. Energiepflanzenbau verschärft die weltweite Lebensmittelknappheit Jeder Hektar Acker, auf dem in Deutschland statt Lebens- oder Futtermitteln Energie-pflanzen angebaut werden, führt weltweit zur Verknappung von Lebensmitteln – oder zum klimaschädlichen Umbruch von Grünland. Ausreichende und gesunde Ernährung muss prinzipiell Vorrang haben vor der Produktion von Energie und industriellen Rohstoffen. Denn Deutschland kann sich nicht einmal mit Futter selbst versorgen. Energiepflanzenanbau ist problematisch für die Böden Die Konzentration auf Maismonokulturen, wie in der Praxis gehandhabt, fördert Bodenerosion, Wasserabfluss und Hochwässer durch Bodenverschlämmung und belastet das Trinkwasser mit Nitrat. Auch erhöhte klimaschädliche Stickstoffemissionen in Gasform sind zu befürchten. Zudem ist die Wirkung der Düngung mit Biogas-Gärresten auf den Boden wenig erforscht, Demeter-Experten erwarten langfristig eine Verminderung der Bodenfruchtbarkeit. Biogasförderung einschränken auf Reststoffverwertung Um die genannten negativen Effekte zu vermeiden, sollte die Förderung von Biogas eingeschränkt werden auf sinnvolle und nachhaltige Zwecke: Verwertung von Reststoffen aus Landwirtschaft und Landschaftspflege sowie von Biomasseabfällen bzw. Wirtschaftsdüngern. Der Demeter-Verband fordert die Bundesregierung auf, den Empfehlungen von Europäischer Umweltagentur, BioÖkonomieRat und des Weltagrarberichts zu folgen und das Energieeinspeisegesetz zügig einer entsprechenden Revision zu unterziehen. Die nachteilen Wirkungen des einseitigen Energiepflanzenanbaus müssen behoben werden, das Missverhältnis zum Ökolandbau muss korrigiert werden. Eine Ausweitung des Energiepflanzenanbaus darf nicht weiter gefördert werden. Michael Olbrich-Majer, Demeter e.V., Darmstadt
Täglich werden in Deutschland durch Bauaktivitäten mehr als 100 Hektar Boden zerstört. „Dieser Umgang mit dem Boden und seinem Potenzial für die Lebensmittelerzeugung ist verantwortungslos“, kritisiert Agraringenieur Stephan Illi im Namen der biodynamischen Gemeinschaft. Es gehe nicht an, sich einerseits mit Forderungen und Technologietransfer an weniger entwickelte Staaten zu profilieren und andererseits daheim die grundlegenden Hausaufgaben für eine weltweite Sicherung der Ernährung zu versäumen. Boden als endliche Ressource ist nicht wieder herstellbar. Daher müsse er europa- und weltweit nachhaltig und konsequent geschützt werden. Demeter-Landwirte und -Gärtner erhöhen mit biodynamischen Maßnahmen am nachhaltigsten und erfolgreich die Bodenfruchtbarkeit. Das zeigen Langzeitstudien wie beispielsweise der 2002 in Science präsentierte DOK-Versuch. Im Systemvergleich von konventioneller, ökologischer und biodynamischer Wirtschaftsweise schneidet Demeter hinsichtlich lebendiger Böden am besten ab.

Lebendige Erde 1/2012: "Agrarkultur und Politik"
Landwirtschaft ist keine Industrie, und Ökobauern brauchen wie andere Bauern eine Agrarpolitik, die sie nicht benachteiligt. Was dazu gehört, welche Weichen auf EU-Ebene zurzeit gestellt werden, und welche Alternativen es gibt, lesen Sie in der Januar-Februar-Ausgabe von Lebendige Erde, Zeitschrift für Biologisch-Dynamische Landwirtschaft, Ernährung, Kultur.

Demeter Journal 11/2011 - Der Wertekanon der Biodynamiker und ihrer Kunden: Vertrauen und Verantwortung – diese beiden Begriffe bringen anspruchsvolle Bio-Kunden am häufigsten mit Demeter in Verbindung.
Geburtstagskind Ökokiste Verband bäuerlicher Gemüselieferbetriebe besteht seit 15 Jahren. Vor eineinhalb Jahrzehnten wagten vorausschauende bayerische Bio-Bauern einen mutigen Schritt und verhalfen der „Ökokiste“ ans Licht der Wirtschaftswelt. Mittlerweile ist das gemeinsame Kind von Gründungsmitgliedern wie dem Hutzelhof zu stattlicher Größe gewachsen.
Lebendige Erde "Qualitäten der Ernährung"
Was uns nährt, ist mehr als allein der stoffliche Aspekt von Lebensmitteln. Wie eine Schulküche 100 % Bioprodukte einsetzt, was Gastronomen mit Biobauern tun können und an welchen Ernährungswirkungen etwas dran ist lesen Sie in der November-Dezember-Ausgabe von Lebendige Erde, Zeitschrift für Biologisch-Dynamische Landwirtschaft, Ernährung, Kultur.

Es wächst auf den Feldern von Ökobauern noch mehr außer Getreide und Klee, doch sind sowohl die einstmals verbreiteten Pflanzen Hanf oder Hirse heute Exoten, Amaranth und Soja sowieso. Erfahrungen mit mehr Vielfalt auf dem Acker beschreibt die September-Oktober-Ausgabe von Lebendige Erde.

Das Demeter-Journal vom 30.8.2011 fragt: Wie sehen wir Pflanzen? Als Rohstofflieferanten für Energie, Pflegemittel, Genussmittel? Als Sauerstofflieferanten? Heilmittel? Schlichten Werkstoff? Als Augenweide? Auf Demeter-Höfen stehen Pflanzen in großer Vielfalt tagtäglich im Zentrum der Aufmerksamkeit. Pflanzen sind die Basis der menschlichen Ernährung. Entweder direkt durch das tägliche Brot, die Vollkornnudel, den Salatkopf und den Apfel – oder indirekt durch die Produkte von Tieren, die sich von Pflanzen ernähren. Den Biodynamikern ist wichtig, Pflanzen als geheimnisvoll-andersartige Lebewesen immer besser kennen und verstehen zu lernen. Sie sehen sie als Individuen, die nicht instrumentalisiert werden dürfen, deren Würde unantastbar bleiben muss, deren Integrität zu respektieren ist.

Grünland hat Potenzial
Rinder sind Sünder – wider das Klima, so ist das aktuelle Bild. Doch sind falsche Zahlen und undurchdachte Prämissen Grundlage für dieses Urteil, können die Wiederkäuer doch Gras in menschliche Nahrung verwandeln. Und: Grasland ist ein Kohlenstoffspeicher. Mehr dazu, auch zur richtigen Nutzung, lesen Sie in der Juli-August-Ausgabe (2011) von Lebendige Erde, der Zeitschrift für Biologisch-Dynamische Landwirtschaft, Ernährung, Kultur.
 Die neueste Ausgabe des Kundenmagazins „Demeter Journal“ widmet sich ganz den Tieren auf den biodynamischen Höfen. Während fast überall Spezialisierung herrscht arbeiten Demeter-Landwirte an ihrem Ideal der Vielfalt als Ausdruck des Lebendigen. Demeter hat als einzige Organisation im Öko-Landbau die Tierhaltung für die Bauernhöfe obligatorisch vereinbart.
Bundesehrenpreis für Molkerei Schrozberg
Der Demeter-Partner Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken aus Schrozberg ist jetzt vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zum zweiten Mal mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichnet worden. (14.5.11) Die Bundesehrenpreise wurden an zwölf Unternehmen der deutschen Milchbranche vergeben, die im Vorjahr die besten Testergebnisse bei den DLG-Qualitätsprüfungen erzielt haben. An diesem bedeutendsten deutschen Leistungsvergleich haben sich 225 Betriebe mit rund 3.000 Produkten beteiligt. „Aus diesem großen Teilnehmerkreis als einer der Besten hervorzugehen, unterstreicht den sehr hohen Qualitätsstandard der Molkereigenossenschaft Hohenlohe-Franken“, betonte der DLG-Präsident in seiner Würdigung. Der Betrieb überzeugte mit einer herausragenden qualitativen Produktleistung, die durch sensorische Untersuchungen und umfangreiche Labortests ermittelt wurde.
"Die Wiederentdeckung des Gärtnerns"
Plötzlich ist es wieder in, zu pflanzen und zu ernten. Wie das biodynamisch geht, was Gärtnern mit Politik zu tun hat, warum Städter Gärten anlegen und wie ein Saisongarten funktioniert, das und eine Reportage von New Yorks Dach- und Gemeinschaftsgärten lesen Sie in der Mai-Juni-Ausgabe von Lebendige Erde, der Zeitschrift für Biologisch-Dynamische Landwirtschaft, Ernährung, Kultur.
Biodynamische Sorten bei Gemüse und Getreide Demeter fördert Verwendung und beschließt Rabatt
Qualität fängt beim Saatgut an, darüber ist sich die ökologische Lebensmittelwirtschaft einig. Dank des Engagements biodynamischer Demeter-Gärtner, -Landwirte und –Forscher gibt es inzwischen eine Vielzahl von Alternativen zum Saatgut aus dem Labor, das auch im Bio-Bereich immer noch eingesetzt wird. Demeter als innovativer Motor der Öko-Bewegung hat nicht nur als erster Verband überhaupt schon 2008 eigenständige Richtlinien für biodynamische Züchtung erlassen. Inzwischen sind bereits 25 biodynamische Gemüsesorten und zwei Getreidesorten zertifiziert. Die Organisation der Biodynamischen Wirtschaftsweise hat nun auch noch beschlossen, die Nutzung zertifiziert biodynamisch gezüchteter Sorten in der Verarbeitung durch eine Beitragsrabattierung zu fördern. 50 Prozent Beitragsnachlass können die Demeter-Hersteller für Produkte in Anspruch nehmen, deren Zutaten zu mindestens 50 Prozent aus biodynamischen Sorten bestehen. Verbraucher erkennen diese Produkte am entsprechenden Hinweis auf dem Etikette. Diese samenfesten Sorten, die als Kulturgut die Vielfalt fördern und auf Nahrungsqualität hin selektiert wurden, erfreuen sich inzwischen vor allem auch dank ihres charakteristischen Geschmacks und ihrer hohen Bekömmlichkeit zunehmender Beliebtheit.
Demeter-Erdbeeren erhalten Sie bei Die Beerenbauern Bertelshofer & Batz GbR Niedermirsberger Str. 15, 91320 Ebermannstadt, Tel.: 09194-8965 Helmut und Beate Mondel Unterstrahlbach 4, 91413Neustadt, Tel.: 09161-2445 Die Gärtnerei der Camphill Dorfgem. Hausenhof, Sebastian Röhm 91463Dietersheim, Tel.: 09164-998449 Albert Strobel Regens-Wagner-Stiftung Müßighof 1, 91720Absberg, Tel.:09175-909396 Gerhard Graml Habertshofen 3, 92367Pilsach, Tel.: 09186-374
Demeter Spargel erhalten Sie bei Albert Strobel, Regens Wagner Stiftung, Müßighof 1, 91720 Absberg, Tel.: 09175-909396 Erwin Ehemann, 92342 Freystadt, Oberndorf 21, Tel.: 09179-5602
Mit Kuhhorn, Kompost und Dynamik – Demeter-Wein Großer Anklang für die zertifizierte biodynamische Qualität
Was macht die biodynamische Qualität der zertifizierten Demeter-Weine aus? Der Messestand von Demeter e. V. auf der ProWein zeigte auf einen Blick, worum es geht. Ein Video vom Dynamisieren der Präparate, Kamillenblüten, Kuhhörner und biodynamischer Kompost stimmten die Besucher auf das Thema und die Verkostungszone mit europäischen Demeter-Weinen ein. In zwei Workshops stellten die Demeter-Winzer Hans-Peter Trautwein, Bernd Pflüger, Peter Jakob Kühn und Werner Michlits die Besonderheiten der biodynamischen Rebkultur vor.
Preisgekrönte Genießerrosen
Ende März wurde Reinhold Schneider vom Kräuter-, Obst und Rosenhof Taubertal der Genießerland-Preis im Wert von 5000.-€ überreicht. Mit seinen Heil- und Duftrosen aus biologisch-dynamischem Anbau besitzt Reinhold Schneider ein klares Alleinstellungsmerkmal für die Taubertaler Region und stößt mit seinem Ansatz inzwischen deutschlandweit auf großes Interesse. Er beliefert nicht nur bekannte Kosmetikunternehmen wie Weleda und Wala, sondern hat sich auch ein eigenes "Rosennetzwerk" aufgebaut. Mit seinen "Genießer Rosen" hat sich der Landwirt einen Traum erfüllt. Reinhold Schneider entwickelt und verarbeitet exklusive Rosenköstlichkeiten, wie Rosensaft, Rosensekt, Rosenessig, Rosenblütenmus, Rosenpralinen, Rosenhonig, Rosenblütenfruchaufstriche und Rosenjogurteis. ER ist Mitglied im Netzwerk Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau.
Frühjahr 2011: Die Kunst, ein gutes Lebensmittel zu machen
„Wer ist eigentlich zuständig für unsere Ernährung?“. Überlassen wir´s der Industrie – oder doch lieber Menschen, die Lebensmittelherstellung als Handwerks-Kunst verstehen und das Bedürfnis nach Nahrung wirklich befriedigen wollen? Menschen aus der biodynamischen Gemeinschaft werden vorgestellt, wie etwa Bäuerin Lilly Ackermann, die seit 85 Jahren an der Balance zwischen Wirtschaftlichkeit und Werten arbeitet und so ein Kunstwerk im und für den Alltag gestaltet, oder die jüngsten Mitglieder der Betriebsgemeinschaft Heggelbachhof, die gemeinsam ihre Individualität entwickeln. Neu ist die „Verlängerung“ des Demeter Journal in die virtuelle Welt. Bei facebook kann jetzt jeder Demeter als Persönlichkeit beschreiben und mit passenden Attributen versehen.
Deklarieren Sie Ihren Garten oder auch Balkon zur Gentechnikfreien Zone und zeigen Sie das allen. Das Plakat ist auf wetterfestem Papier gedruckt und übersteht locker die Gartensaison. (
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oder Tel: 030-240 471 46). Wir bitten um eine Spende von 2 Euro pro Stück um die Druck- und Versandkosten zu decken.
Mo, 11.10.2010
Ranking zu Bio - Demeter am besten
Im Rahmen der gutefrage.net-Auszeichnung in der Kategorie Biomarken hat Demeter den 1. Platz belegt. Deutschlands größte Ratgeber-Community hat biodynamische Demeter-Qualität begeistert bewertet und auch Beurteilungen dazu verfasst. Das gesamte Ranking ist unter http://www.gutefrage.net/auszeichnung/die-besten-biomarken einzusehen.
Dauerhafter Bioboom in Bayern erwartet 2.8.2010: Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und Umweltminister Dr. Markus Söder rechnen mit dauerhaften Zuwachsraten für den Ökolandbau in Bayern. Im Freistaat bewirtschaften 6.250 Betriebe mehr als 190.000 Hektar ökologisch.
Bayerische Staatsmedaille anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Öko-Erlebnistage am 8. September 2010 für 21 Öko-Landwirte Dietrich Pax, Coburg, (Vorstand Demeter Bayern) erhielt die silberne Staatsmedaille, Siegfried Meyer , 91740 Opfenried, (er beliefert die Demeter Molkerei Schrozberg mit Demeter Milch und ist dort auch Aufsichtsratsmitglied) erhielt zusammen mit Engelhard Troll, Altötting, (seit 2008 Delegierter beim Demeter e.V.) ebenfalls die Staatsmedaille. Näheres unter www.demeter.de, Pressemeldungen 2010.
Netzwerk Blühende Landschaft Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. sind unersetzlich. Als Blütenbestäuber sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren. Doch wo finden diese Insekten heute noch ihre Nahrung? Auf Feldern und Wiesen, öffentlichen Flächen und in Gärten blüht es immer weniger. Wir ändern das. Helfen Sie mit! Unsere Kulturlandschaft soll wieder blühen - auch für uns Menschen! www.bluehende-landschaft.de
Neues Demeter Journal Juni 2010: Themenschwerpunkt Regionalität September 2010: "Auf dem Weg zur Wir-Kultur"
November 2010: "Fein schmecken entdecken"
  
Demeter-Delegierte fordern politische Konsequenzen aus dem Weltagrarbericht Nachhaltige und gerechte Ernährung weltweit sichern
Die Delegiertenversammlung des Demeter-Verbandes fordert die Bundesregierung auf, Konsequenzen aus dem Weltagrarbericht zu ziehen. Der 2008 von einem internationalen Expertengremium im Auftrag der UN vorgelegte Bericht verlangt eine radikale Umkehr in der Landwirtschaftspolitik zugunsten der aktuell eine Milliarde Hungernden. (siehe weiter unter www.demeter.de)

Demeter-Geflügel-Initiative auf der BioFach: Demeter-Bauer Manfred Schmid aus Westhausen zwischen Aalen und Ellwangen in der Ostalb zieht neben seinen Legehennen jetzt auch die männlichen Eintagsküken groß, um sie als „Ein-Kilo-Hendl“ zum Braten anzubieten.
 
Neue Kundenzeitschrift: Das „Demeter-Journal“ Bio-dynamische Qualität genießen und verstehen
„Differenzierung der Qualitäten wird im Bio-Bereich immer wichtiger,“ unterstreicht Demeter-Vorstand Klemens Fischer und nennt so auch gleich eine der wesentlichen Aufgaben des neuen „Demeter-Journals“, das zur BioFach erstmalsmehr...
Demeter Journal Nr. 2 - Schwerpunktthema bio-dynamische Milchqualität
Das zweite Demeter Journal wird jetzt in Demeter-Aktiv-Partner-Läden, auf Demeter-Höfen, im Naturkostfachhandel und in Biosupermärkten verteilt. Die Kundenzeitschrift widmet sich dem Schwerpunktthema bio-dynamische Milchqualitätmehr...
 Demeter Journal Nr.4: Mit Leidenschaft und Charme plädiert Sarah Wiener für gutes Essen. Mit ihrer SarahWiener Stiftung ”Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“ ermöglicht die prominente Köchin Schulklassen, das Thema zu bearbeiten. Demeter gehört zu den Gründungsmitgliedern. Auf dem Dottenfelderhof in Bad Vilbel nahm sich die quirlige WahlBerlinerin Zeit, die biodynamische Welt hautnah mitzuerleben. Für das Demeter Journal hat die Österreicherin ein FesttagsMenü zusammengestellt, das feine Gaumenreize setzt, bodenständige Zutaten empfiehlt und nicht zu viel Arbeit macht. www.sarah-wiener-stiftung.org · www.sarahwiener.de
Neues Demeter Journal: Themenschwerpunkt International Transparenz bis zum letzten Kleinbauern
Als einzige internationale Bio-Marke ist Demeter auf allen Kontinenten vertreten. Von Argentinien bis Uganda wird in über 40 Ländern von etwa 4300 Bauern mit rund 130 000 Hektar Fläche nach den weltweit gültigen Demeter-Richtlinien gewirtschaftet. Das neue Demeter Journal lädt mit Reportagen, Porträts und Marktüberblick zu einer Reise durch die biodynamische Welt ein.
Lebendige Erde - Ein Platz für Bienen
Parasiten, rätselhaftes Sterben, Pestizide und genmanipulierter Mais – all das macht den Bienen und damit auch den Imkern zu schaffen. Doch bereitet die Imkerei vor allem Freude, zumal, wenn sie wesensgemäß nach Demeter-Richtlinien betrieben wird. Wie das geht und wie Imker sich für eine bienenfreundlichere Landwirtschaft engagieren, lesen Sie in unserer Ausgabe für Mai- Juni. mehr...

... und alle, die einen Acker, Garten oder Balkon haben, können mitmachen. Wir pflanzen Süßmais, aus dem wir auch Saatgut gewinnen. Deshalb haben wir das Recht, genau zu erfahren, wer in unserer Nachbarschaft Gentechnikmais anbaut. Unser Mais muß vor gentechnischer Verunreinigung, z.B. durch Pollenflug von Genmaisfeldern, geschützt werden. Wir wollen gemeinsam „Deutschland vergolden“ - Wo Bantam steht, wächst keine Gentechnik. Machen Sie mit
Saatgutaktion von Alnatura in dm-Märkten

Ohne Saat gibt es keine Ernte. Und ohne Bio-Saatgut keine nachhaltig gute Bio-Qualität der Produkte. Diese eigentlich einfache Erkenntnis motiviert Alnatura, im Jahr 2009 bereits zum siebten Mal Bio-Saatgut-Portionstütchen (z.B. Basilikum oder Kresse) anzubieten und den Reinerlös aus den Verkäufen an den Saatgutfonds der Zukunftsstiftung Landwirtschaft (www.zs-l.de) zu spenden. Die Aktionen der vergangenen Jahre brachten die Summe von insgesamt 186.000 Euro für den Saatgutfonds zusammen.
Jetzt auf Ökolandbau umstellen?
Die Nachfrage nach Bio-Produkten wird voraussichtlich weiter ansteigen.
Nach einer repräsentativen Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag der DLG kaufen 21% der Westdeutschen regelmäßig Bioprodukte ein. Der Bevölkerungsanteil, der einen Aufpreis für Bio-Produkte akzeptiert, liegt inzwischen bei 75 Prozent. Dabei wird sich der Trend zu verstärkter Nachfrage nach regionalen Erzeugnissen fortsetzen. 2/3 der befragten Verbraucher sind bereit, generell einen höheren Preis für regional erzeugte Produkte zu bezahlen. Da sich vorhandene Lücken im Sortiment aber ebenfalls regional stark unterscheiden, müssen Sie die Chancen einer Umstellung speziell für ihre Standorts- und Betriebsverhältnisse prüfen.
Durch die Anhebung der Öko-Prämie auf 210 €/ha, bzw. 300 €/ha in den ersten beiden Umstellungsjahren bietet Bayern im Rahmen des KULAP bundesweit mit die höchste Förderung für den ökologischen Landbau an. Dies hat Anfang 2009 zu einem deutlichen Anstieg der Neuverträge in Bayern geführt. Höhere Umstellungsprämien werden in Deutschland nur in Sachsen angeboten. Insbesondere in den Mittelgebirgslagenn kann der Ökolandbau rechnen, wenn zusätzlich zur Öko-Prämie weitere KULAP-Maßnahmen wie A30 (Extensive Fruchtfolge), A31 (vielfältige Fruchtfolge), A32
(Winterbegrünung) und A33 (Mulchsaat) durchgeführt werden. Durch die Kombination von A11 mit A30 beträgt die Förderung für Kleegras z.B. 300 €/ha und für Roggen, Dinkel, Hafer und Sommergerste 260 €/ha, in der Umstellungszeit steigen die Prämien auf 390 bzw. 350 €/ha.
www.die-biobauern.de vom 20.04.2009
BÖLW-Herbsttagung: „Kann Bio die Welt ernähren?“
Angesichts der weltweiten Ernährungskrise, die eindrücklich die Bedrohung durch Hunger ins alltägliche Bewusstsein der Menschen auch hierzulande beförderte, stellt sich die Frage, wie die Weltbevölkerung in Zukunft ernährt werden kann, mit neuer Dringlichkeit. Die Herbsttagung des BÖLW am 23.Oktober 2008 betonte, dass es auf lange Sicht keine Alternative zum Öko-Landbau gäbe. Durch nachhaltige Anbauverfahren und die Stärkung der Ernährungssouveränität ist der Öko-Landbau bestens geeignet, die Herausforderung der Lebensmittelkrise dauerhaft zu bewältigen. www.boelw.de Lesen Sie hierzu die Dokumentation.
Die ökologische Wirtschaftsweise bietet ein großes Potenzial, um die Emissionsbilanz der Landwirtschaft zu verbessern. Sowohl flächen- als auch produktbezogen ist der Öko-Anbau in weiten Teilen deutlich klimafreundlicher als der konventionelle. Höhere Humusgehalte verstärken zudem die Kapazität zur Kohlenstoffspeicherung im Boden.
Weitere Informationen finden Sie hier in unserem Argumentationspapier.
Bianca Borowski, Fachreferentin Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft e.V. (BÖLW) Marienstr. 19-20 10117 Berlin Tel. 030 28482 307, Fax: 030 28482 309
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
www.boelw.de
Der Klimawandel ist keine ökologische Drohgebärde mehr, sondern hat bereits begonnen. Die Folgen sind überall auf der Welt spürbar, betreffen aber besonders die arme Bevölkerung in den Ländern des Südens. Die Begrenztheit der Ressourcen ist nicht mehr zu übersehen und zu einem geopolitischen Sicherheitsrisiko geworden.
Es ist gesellschaftlicher Konsens, dass unser Land eine Politik der nachhaltigen Entwicklung braucht. Doch diesem Konsens entspricht kein gesellschaftliches Klima, das auf mehr Nachhaltigkeit drängt. Deshalb brauchen wir eine gesellschaftliche Debatte darüber, was Nachhaltigkeit in internationaler Verantwortung für Deutschland bedeutet, wie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig werden können und wie die Bürgerinnen und Bürger gestaltend in gesellschaftliche Prozesse eingreifen und ihr eigenes Verhalten nach haltigkeitsorientiert ausrichten können.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die evangelischen Entwicklungsorganisationen "Brot für die Welt" und Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) haben sich zusammengetan, um eine solche Debatte anzustoßen.
Grundlage dieser Debatte ist die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland", die vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erarbeitet wurde. http://zukunftsfaehiges-deutschland.de
Mit Biolandwirtschaft zum Klimaschutz
Pro ha Fläche benötigt die Biolandwirtschaft gerade mal die Hälfte der Energie gegenüber der konventionellen Wirtschaftsweise. Bezogen auf den Ertrag sind es etwa 75%. Das liegt in erster Linie daran, dass zur Herstellung von 1 kg Stickstoffdünger zwei Liter Heizöl nötig sind. Auch alle Pflanzenschutzmittel sind petrochemische Produkte. Gerade die Freisetzung des extrem klimaschädlichen Lachgases im Zuge der mineralischen Stickstoffdüngung sollte uns Landwirte doch über Alternativen nachdenken lassen, weil man heute schon weiß, dass spätestens in 5 Jahren (peak oil) sich Energie noch einmal drastisch verteuern wird. Deswegen müssen wir uns heute schon um die Energieeffizienz unserer Betriebe kümmern.
17.04.08, die-biobauern.de
Die fehlende Transparenz bei der Risikobewertung der Gentechnik wird immer wieder kritisiert. Das Netzwerk der Agro-Gentechnik-Industrie mit Lobbyverbänden, zulassenden Behörden sowie scheinbar unabhängigen Forschungsinstituten wird in einer Studie der Gentechnikexperten Antje Lorch und Christoph Then näher beleuchtet. Ihre Spurensuche zeigt auf, wie eng die Akteure in diesem Bereich miteinander verwoben sind. Sie regen damit zur Frage an, welche Reformschritte nötig sind, um eine unabhängige Risikobewertung und Zulassung von GVOs zu erreichen. Zusammenfassung und Handlungsempfehlungen Der Bericht über die Netzwerkstrukturen in der Agro-Gentechnik ergibt ein auch für die AutorInnen überraschend klares Bild: Demnach können die Politiker und die Öffentlichkeit tatsächlich nicht darauf vertrauen, dass ihre Behörden (bzw deren Experten) einen ausreichend großen Abstand zu den Interessen der Industrie haben. Im Gegenteil finden sich deutliche Hinweise darauf, dass von verschiedenen Akteuren, zum Teil über lange Zeiträume, die notwendige Unabhängigkeit missachtet, ausreichende Transparenz verhindert und die aktive Wahrnehmung von Kontrollaufgaben vernachlässigt wurde.
Zum Bericht „Kontrolle oder Kollaboration – Agro-Gentechnik und die Rolle der Behörden“
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